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5. Werkschau „PLASTISCHE PERSPEKTIVEN“

vom 27. August – 6. September 2014

in Bad Salzhausen

Von Mittwoch, dem 27. August bis  Samstag den 6. September wird der Parksaal in Bad Salzhausen erneut zum Ort für zeitgenössische Bildhauer-Kunst.

In Vorbereitung auf das 5. Symposium 2015 wird KUNST:PROJEKT e.V. bereits in diesem Jahr fünf der teilnehmenden Künstler dazu in einer Werkschau vorstellen:

Claudia Dietz aus Eberdingen

Heike Endemann aus Radolfzell

Ulrike Obenauer aus Ortenberg-Bleichenbach

Luc Peters aus Roermond / Niederlande

Heiner Thiel aus Mainz

Fotogalerie

        

 

Claudia Dietz kommt aus Ebendingen in Baden Württemberg. Sie studierte Bildhauerei an der Akademie in Stuttgart und hat zudem eine handwerkliche Ausbildung als Steinbildhauerin. Ihre plastischen Arbeiten, bevorzugtes Material ist der Sandstein, sind geleitet von Formen der Natur, die eine Gleichzeitigkeit von Innen und Außen möglich machen. Hierbei ist das Material Stein oft bis zur Unkenntlichkeit negiert. Etwas Geheimnisvolles geht von ihren Objekten aus, indem sie sich einer genaueren materiellen Einschätzung entziehen. Der Einsatz von Farbe und Gewebe in der äußeren Hülle Ihrer Objekte steigert den Reitz Ihrer sehr individuellen Formensprache.

 

Heike Endemann ist eine bekannte Holzbildhauerin aus Radolfzell am Bodensee. Ihre meist abstrakten Arbeiten thematisieren den Werkstoff Holz in all seinen  Erscheinungsformen. Dabei sucht sie neue Formzusammenhänge nicht zuletzt auch durch das moderne Werkzeug der Motorsäge. Aufbrüche, Hohlformen und Durchbrüche ursprünglich geometrischer Grund- bzw. Universalformen bezeugen dabei  ihren großen Einfallsreichtum plastischer Formensprache und einen äußerst sensiblen Umgang mit dem lebendigen Material selber.

 

Ulrike Obenauer ist eine Metallbildhauerin der hiesigen Region, die bereits Teilnehmerin des 2. Bildhauersymposiums war. Ihre aktuellsten Arbeiten, die sie auch zur diesjährigen Werkschau zeigen wird, beschäftigen sich erstmalig mit dem Material Holz. Ihr meist spielerischer Ansatz des Auf die Suche Gehens im kreativen Prozess, wird bei diesen neuen Werken durch das Leiten - lassen vom Material. Unterschiedliche Werkstoffe wie Douglasie, Eiche oder Osthölzer evozieren dabei auch unterschiedliche Formauffassungen und Bearbeitungstechniken. Ihr experimenteller Ansatz führt Ulrike Obenauer dabei zu spannenden und überraschenden  plastischen Ergebnissen.

 

Luc Peters ist ein niederländischer Bildhauer.  In seinen Skulpturen aus Beton verbindet er figürliche und abstrakte Elemente auf verblüffende Art und Weise. Collageartig verbindet er Gefundenes und Geschaffenes zu Objekten, deren Faszination vor allem in ihrer sehr eigenen künstlerischen Handschrift liegen. Dabei spielen malerische Aspekte von Farbe und besonderer Patina genauso eine Rolle wie solche des Plastischen. Luc Peters Objekte strahlen trotz ihrer latenten Morbidität eine Art  klassischer Ordnung aus, die gerade in ihrem poetischen Gehalt ihren besonderen Reitz entfaltet.

 

Heiner Thiel lebt und arbeitet in Mainz. Er studierte Metallplastik in Mainz und am Frankfurter Städel, bei Hellmann und Croissant. In seinem Werk, das regelmäßig auch in den USA gezeigt wird, verfolgt er reduzierte Ausdrucksformen, die sich der Minimal Art zuordnen lassen. Er befindet sich mit einem Großteil seiner Arbeiten in einem Grenzbereich zwischen Malerei und Skulptur, denn die Farbe ist ein wichtiger Ausdrucksträger seines Werkes.  Seine in den Raum hineingewölbten Wandobjekte gehen von geometrischen Grundformen aus, meist dem Quadrat. Sie entwickeln ihre reduziert plastische Wirkung aus leichtesten Schattierungen der an sich monochromen Farbflächen. Das Spiel mit der Wahrnehmung ist dabei ein zentraler Aspekt seiner Arbeit.

 

Vernissage

Die Werkschau wird am 27. August in Anwesenheit der Künstler um 19.00 Uhr mit einer Vernissage und offizieller Begrüßung im Parksaal  in Nidda-Bad Salzhausen eröffnet. Einführende erläuternde Worte wird der künstlerische Leiter von KUNST:PROJEKT e. V., Axel Wilisch im Austausch mit den Künstlern halten.

 

Werk-Gespräch

Im Rahmen der 5. Internationalen Werkschau des Vereins Kunst:Projekt e.V. Nidda-Bad Salzhausen findet am Sonntag, dem 31. August um 11 Uhr im Parksaal das obligatorische „Werkgespräch über Kunst“ statt.

Das Werkgespräch ist ein für alle Interessierten offenes Gespräch über Kunst. Ein Rundgang durch die Ausstellung schließt sich an, es können Fragen zu den ausgestellten Werken und den Künstlern gestellt werden.

Das Werkgespräch vermittelt zwischen bloßem Betrachten und Auf-sich-wirken-Lassen von Kunst und der im Gespräch sich entfaltenden Möglichkeit, die hinter den Kunstwerken verborgenen Ideen der Künstler, über die bloße Form des Objektes und über vieles mehr zum Thema Bildende Kunst zu sprechen.

Der Vorsitzende Axel Wilisch wird die Ausstellung mit Hintergrundwissen über die einzelnen Bildhauer und Bildhauerinnen ergänzen.

Die ausgestellten Arbeiten sind Holz-, Metall- und Steinarbeiten der KünstlerInnen und setzen sich auf unterschiedliche Weise und künstlerisch persönlichem Ansatz mit der Form und dem Raum auseinander.

Der Eintritt ist frei, Interessierte sind herzlich willkommen.

 

Finissage

Die Werkschau endet am kommenden Samstag, 6. September 2014. Bei der Finissage, die um 18.00 Uhr beginnt, wird Kurator Axel Wilisch, Vorsitzender des Vereins, die Ausstellung Revue passieren lassen und einen Ausblick auf das 5. Internationale Bildhauersymposium 2015 geben. Der Pianist Helmut Fischer wird die Besucher unterhalten. Der Eintritt ist frei.

 

4. Internationales Bildhauersymposium

"Plastische Perspektiven" in Bad Salzhausen

vom 28. August bis 7. September 2013

Neun internationale Künstler arbeiten zehn Tage lang in einer intensiven Auseinandersetzung mit Natur, Kunst und Ort im oberen Kurpark.

Folgende Künster nehmen am 4. Internationalen Bildhauersymposium teil:

Johannes Bierling aus Freiburg

Birgit Feil aus Stuttgart

Konstanze Feindt Eißner aus Dresden

Stephan Guber aus Nidda

Nadja Iseli aus Luzern/Schweiz

Stephan Nüßlein aus Würzburg

Axel Schweppe aus Köln

Urs Twellmann aus Bern/Schweiz

Frauke Wilken aus Köln

Vernissage: Mittwoch, 28. August 2013 um 19.00 Uhr

Offizielle Begrüßung der Künstler durch Vertreter der Stadt

Live-Musik: Saskia Kaiser

Die Öffnungszeit des Parksaals während des Bildhauersymposiums ist täglich von 9.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Besucher und Kunstinteressierte sind herzlich willkommen!

Gastkonzert: Samstag, 31. August 2013 um 20.00 Uhr

Saskia Kaiser und Julian Ramiro Burmeister: New Compositions

Gespräch über Kunst: Sonntag, 01. September 2013 um 11.00 Uhr

Ein Podiumsgespräch mit Moderation und Live-Musik

Rundgang

und Finissage-Party: Samstag, 7. September 2013 um 17.00 Uhr

Präsentation der entstandenen Kunstwerke durch die anwesenden Künstler

und den Verein Kunst:Projekt e. V.

Anschließend Grillparty und Live-Musik mit Dolphins & Stars

 

4. Werkschau in Bad Salzhausen
vom 22. August bis 1. September 2012

Die 4. Werkschau von KUNST:PROJEKT bietet die Möglichkeit, bereits in diesem Jahr einige der Künstler und deren Arbeiten kennenzulernen, die 2013 beim 4. Internationalen Bildhauersymposium in Bad Salzhausen tätig sein werden.

Das inhaltliche Leitmotiv aller Werkschauen und Symposien lautet „Plastische Perspektiven“ und greift damit unmittelbar den Bezug zum Raum wie auch zum Umraum des Ortes auf.

Folgende Künstler nehmen an der diesjährigen Werkschau teil:

Benedikt Birckenbach aus Troisdorf

Johannes Bierling aus Freiburg

Birgit Feil aus Stuttgart

Stephan Nüßlein aus Würzburg

Frauke Wilken aus Köln

Fotogalerie

        

Vernissage

Mittwoch, 22. August 2012 um 19.00 Uhr im Parksaal

Die meisten der Künstler werden anwesend und zu Gesprächen und einem Gedankenaustausch zur Verfügung stehen.

Der Gitarrist Olaf Thurau umrahmt die Eröffnung der 10tägigen Ausstellung  mit Bluesmusik.

Werkschau

Die Öffnungszeit während der Ausstellung ist von 10.00 bis 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Besucher und Kunstinteressierte sind herzlich willkommen!

Werkgespräch: Sonntag, 26. August 2012 um 11.00 Uhr im Parksaal

Kunst:Projekt möchte zu einem „Gespräch über Kunst“ in den Ausstellungssaal einladen. In entspannter Runde wird über die Kunstwerke gesprochen, die Künstler und Kunst und Wirkung.

Finissage: Samstag, 1. September 2012 um 19.00 Uhr im Parksaal

Mit der Finissage beschließt Kunst:Projekt die 4. Werkschau. Der Vereinsvorsitzende wirft rückschauend einen Blick auf die Werkschau und die Besucher haben einmal mehr die Gelegenheit, mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern persönlich über ihre Arbeiten zu sprechen.

Die junge Malerin und Musikerin Saskia Kaiser, die auch bereits mit dem aus Geiß-Nidda stammenden Bildhauer Stephan Guber in Symposien zusammengearbeitet hat, umrahmt den Abend mit einem Konzert aus ihren neuen Kompositionen und verjazzten Remakes bekannter Stücke. Die Freiburger Singer-Songwriterin tritt mit ihrer Gitarre nicht nur solistisch auf, sondern spielt auch in unterschiedlichen Bandbesetzungen auf  deutschen Bühnen. Zusammen mit Stephan Guber erhielt sie 2010 den Nassauer Kulturpreis für ihre Diplomarbeit. Heute wechselt sie ohne Mühe zwischen den bildenden Künsten und ihrer Musik, für die ihr Herz gleichermaßen schlägt.

 

Wir zeigen mit den künstlerischen Werken unterschiedliche Beispiele zeitgenössischer Skulpturen und lassen sie vor Ort in einen fruchtbaren Dialog treten.

Die Arbeiten der Stuttgarter Künstlerin Birgit Feil sind naturalistisch – figürlich und dabei sowohl von einer stillen Poesie wie auch von unterschwelligem Humor gekennzeichnet. In ihrem Realismus halten sie auf subtile Weise dem Betrachter einen Spiegel vor Augen.

                                  

 

Ganz anders die formal am Material orientierten Stahlskulpturen von Stephan Nüsslein, der in der Nähe von Würzburg lebt und arbeitet. Er schafft raumbezogene Objekte, die durch ein substraktives Ausschneide-Verfahren bekannte Stahlformen in neuem Licht erscheinen lassen. Dabei steht die Vermutung im Raum, dass das räumliche Nichts eine größere Rolle zu spielen scheint als die Materie selber.

                         

 

Benedikt Birckenbach arbeitet bevorzugt in Holz, das er bisweilen auch metallisch ergänzt bzw. umhüllt. Die Glockenform als ikonografisch besetztes Zeichen, taucht in vielen Variationen ebenso auf wie aus dem Stamm entwickelte abstrakte Raumobjekte, die sich in plastischen Serien entwickeln. Positiv- und Negativformen entfesseln einen spannenden Wechsel von Material und Umraum. Birkenbach lebt in der Nähe von Bonn.

           

                       

Die Steinplastiken des Berliner Künstlers Stefan Sprenker kommen im Vergleich zu den Arbeiten Birkenbachs in ihrer Anmutung geradezu kontemplativ daher.  Seine ins Absolute gerichteten Formen thematisieren die Natur genauso wie gedankliche Zeichen im Raum, die stark vom Material Stein geprägt sind. Der heimische Michelnauer Tuff zählt dabei ebenso zu seinem Materialfundus wie auch Basalt oder Marmor.

                         

 

Die Kölner Künstlerin Frauke Wilken hat sich dagegen eher geschmeidigen plastischen Materialien zugewandt. Textile Werke, zum Teil Kunststoff umhüllt bzw. verstärkt, entwickeln eher eine traumverlorene Wirkung. Hängeobjekte ebenso wie Sockelarbeiten sprechen eine geheimnisvolle Sprache von versteckter Figürlichkeit, die Reaktionen des Unterbewussten beim Betrachter auslösen.

                          

 

Johannes Bierling ist Holzbildhauer und lebt und wirkt in Freiburg. Seine konstruktiv strengen Holzskulpturen, mit der Motorsäge aus dem Material entwickelt, besetzen zeichenhaft ihren Aufstellungsort. Seine Freiskulpturen und Wandobjekte regen den Betrachter durch Form, Material und Farbe an, ihre Körperhaftigkeit gedanklich nachzuempfinden.

                            

 

3. Internationales Bildhauersymposium

"Plastische Perspektiven" in Bad Salzhausen

vom 24. August bis 3. September 2011

Zehn internationale Künstler arbeiteten zehn Tage lang in einer intensiven Auseinandersetzung mit Natur, Kunst und Ort im oberen Kurpark.

Folgende Künster nahmen am 3. Internationalen Bildhauersymposium teil:

Dierk Berthel (D -Rannungen)

Christian Bolt (CH-Klosters)

Stephan Guber (D-Nidda)

Nadja Iseli (CH-Luzern)

Corinna Krebber (D-Frankfurt am Main)

C. W. Loth (D-Freiburg)

Pascal Murer (IT-Locarno)

Yue Ning (D-Würzburg)

Detlef Reuter (D-Üxheim)

Angelika Summa (D-Würzburg)

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Vernissage

Mittwoch, 24. August 2011 um 19.00 Uhr

Offizielle Begrüßung der Künstler durch Vertreter der Stadt

Live-Musik: Noam Vazana

Entstehung der Skulpturen - Tag für Tag -

Gastkonzert: Samstag, 27. August 2011 um 20.30 Uhr

Noam Vazana: New Conceptions and Compositions

Gespräch über Kunst: Sonntag, 28. August 2011 um 11.00 Uhr

Ein Podiumsgespräch unter der Moderation von

Kunstwissenschaftlerin Dr. Elke Ullrich

Live-Musik: Helmut Fischer (Piano) und Hans Kreuzinger (Saxophon)

Rundgang

und Finissage-Party: Samstag, 3. September 2011 um 17.00 Uhr

Präsentation der entstandenen Kunstwerke durch die anwesenden Künstler

und den Verein Kunst:Projekt e. V.

Anschließend Grillparty und Live-Musik mit Dolphins & Stars

 

3. Werkschau in Bad Salzhausen
vom 25. August bis 4. September 2010

Zum sechsten Mal in Folge steht der Parksaal von Bad Salzhausen im Zeichen der Kunst. In jährlichem Wechsel veranstaltet der Verein KUNST:PROJEKT e.V. Nidda-Bad Salzhausen unter dem Titel "Plastische Perspektiven" eine Werkschau beziehungsweise ein Bildhauersymposium.


In diesem Jahr präsentieren in dem Saal, der sich somit nicht nur als Kulturveranstaltungsort, sondern auch als exponierter Kunst-Ausstellungsort erweist, die Bildhauer(innen) und Künstler(innen) Dierk Berthel, Christian Bolt, Nadja Iseli, Corinna Krebber und C. W. Loth ihre plastischen Werke.


    

    

    

    

    

    

    

    

Im kommenden Jahr werden dann diese Künstler zusammen mit 5-7 weiteren internationalen Künstlern für 10 Tage den Saal und den oberen Kurpark im Rahmen eines Bildhauersymposiums zu ihrem ungewöhnlichen Werk- und Atelier-Raum umfunktionieren und beleben.

Alle Arbeiten der Frankfurter Künstlerin Corinna Krebber befassen sich mit der Ausbildung und Auswirkung von Sprache im Raum. Ihre Inszenierungen formen sozusagen die gesprochene Botschaft in "Anberaumungen" von geschriebenem Wort. Was sie schreibt, modelliert die Stelle, auf der es zu stehen kommt. Eine Wand, eine Papierbahn, viele Bahnen, in die hinein die Worte mit dem Messer wie ausgestanzt geschnitten sind. Krebber macht den Besucher ihrer Räume zu lebendigen Lesezeichen, in ihren Werken wird der Schriftraum zum Weltraum. Als freiberufliche Künstlerin lebt Corinna Krebber seit 2006 in Frankfurt und erhielt unter anderem den Kunstpreis der Stadt Limburg. www.corinnakrebber.com

Der Schweizer Künstler Christian Bolt widmet sich der Bildhauerei und Malerei. In seinen Werken treffen sich Ausdruck, Formung und Individualität mit freier Gestik und Ungeformtheit. Sie verweisen auf eine individuelle Entwicklung im Werdensprozess. Wenn Bolt sagt, Kunst kommt von Können, meint er damit das Zusammenspiel von Idee und Tat. In diesem Gegensatzpaar sieht Bolt lebendiges Pulsieren. In seinen Skulpturen bringt er diese Pole in ein Spannungsverhältnis. Bolts Werke, zumeist aus Keramik, Gips und Marmorstaub, zeigen den Menschen wie er ist - schön, unvollkommen, erhaben, im Begriff zu werden. www.bolt.ch

Der Bildhauer C.W. Loth entwickelt seine Werke aus Holzstämmen und Vierkanthölzern. Die kompakte Form des Holzes löst er auf und verwandelt sie in raumgreifende Skulpturen. Das Innere der Holzstämme bewegt sich nach außen, neue Raumformen, Perspektiven und Durchblicke entstehen und doch bleibt alles miteinander verbunden. Diese besondere Formensprache erreicht Loth durch das Konzept, den Stamm als Ganzes zu bearbeiten, Teile beweglich zu machen, ohne sie vom Gesamten zu lösen. Eine höchst komplizierte Technik, die nur durch eine spezielle Schnittfolge mit der Kettensäge möglich ist. Der westfälische Bildhauer C.W. Loth ist ebenfalls mehrfacher Kunstpreisträger, viele seiner Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vorzufinden. www.cwloth.de

Nadja Iseli, ebenfalls Schweizerin wie Bolt, ist eine der eher weniger vorzufindenden Steinbildhauerinnen. Ihre Werke leben von der Sichtbarwerdung der vorgefundenen Verbindung zwischen Material und ihrer ureigenen Vorstellung. Der Stein, den sie bearbeitet, ist in seiner ursprünglichen Form roh, bruchartig, entstanden in einer eigenen Dimension von Zeit. Der künstlerische Eingriff bedeutet Iselis Auffassung nach eine Veränderung der Wahrnehmung und eine neue Sichtweise. Die gestalteten Eingriffe, meist geschliffen und poliert, verweisen auf das Innenleben des Gesteins, es entstehen Gegensätze in Erscheinung und Berührung. Die Urformen der Steine bleiben noch zu erahnen.

Aus Rannungen kommt der Bildhauer Dierk Berthel, dessen "Figur liegend" eine der raumgreifenden Arbeiten sein wird. Berthels Werke bestehen vorzugsweise aus urwüchsigen Stoffen wie Eichenholz, Eisen, Eisenblech oder auch Stein. Er fügt und arrangiert sie zu seltsam ungefüge wirkenden, kantigen, klobigen und sperrigen Gebilden, deren schiere Masse den Fußboden zu erdrücken scheint. Wenn man sie näher betrachtet, hat man das Gefühl, dass diese "Figuren", wie Berthel sie nennt, irgendwann einmal für unsere Vorfahren einen praktischen Sinn erfüllt haben. Doch ihre Funktion erschließt sich dem Betrachter nicht. Es sind einfache Formen, die an fragmentarisch Menschliches erinnern, an das Zerbrechliche des einzelnen Menschen. www.dierk-berthel.de

Dem kunstinteressierten Besucher, dem neugierigen Betrachter bietet sich auch in der "3. Werkschau" von KUNST:PROJEKT erneut und vielfältig, emotional, sinnlich und intellektuell die Möglichkeit, sich mit moderner Kunst und der skulpturalen Bearbeitung von verschiedensten Materialien auseinander zu setzen. Er kann in einen ganz persönlichen Dialog mit den Kunstwerken treten, aber auch in einem Gespräch mit Kunstvereinsmitgliedern oder anderen Ausstellungsbesuchern seinen ganz persönlichen Standpunkt suchen und finden.

Der Verein, der seine Projekte in enger Zusammenarbeit mit dem Staatsbad Bad Salzhausen und der Stadt Nidda durchführt, freut sich besonders, dass für die 3. Werkschau wiewohl auch für das kommende Symposium sehr namhafte und herausragende Künstler gewonnen werden konnten. Bad Salzhausen als ein Ort der Kunst entwickelt sich, dies zu betrachten, sind Gäste und Kunstinteressierte am 25. August herzlich zur Teilnahme an der Vernissage eingeladen.

Weitere Infos unter www.kunst-projekt.de oder Axel Wilisch, 1. Vorsitzender, Telefon 06043.2058.

 

 

2. Internationales Bildhauersymposium

"Plastische Perspektiven" in Bad Salzhausen

vom 26. August bis 5. September 2009

                                          Foto: Voigtmann, Nidda

Zehn spannende Symposiumstage in Bad Salzhausen haben den oberen Kurpark verändert. Zehn Tage des Austausches zwischen Künstlern und Publikum, zwischen Material und Ort sowie zwischen den elf Künstlern untereinander forcierten die Idee des Skulpturenparks rund um den klassizistischen Parksaal des kleinen Kurortes.

Vom 26. August bis zum 5. September 2009 bot das Symposium eine wunderbare Bühne der Begegnung. Die Künstler

Thomas Diermann (Owingen)                                                       

Stephan Guber (Nidda)

Peter Jap Lim (Berlin)

Ulrich Kuhlmann (Velen)

Ulrike Obenauer (Ortenberg)

Martina Schoder (Niederdorfelden)

Michael Siebel (Frankfurt am Main)

Petra Straß (Bad Dürkheim)

Ortrud Sturm (Rödermark)

Rudol Tschudin (Sissach/Schweiz)

Natascha Waeyen (Maastricht/Niederlande)

ließen insgesamt über 1100 Gäste an der Entstehung ihrer Werke teilhaben.

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Fotogalerie

     

Vernissage am 26.08.09

Entstehung der Skulpturen - Tag für Tag -

Besucher

 

Finissage am Samstag, 5. September 2009

- Rundgang um 17.00 Uhr, anschließend Party -

Das 2. Bildhauersymposium ist nun beendet, und der Skulpturenpark von Bad Salzhausen hat sich um sehr gelungene Werke erweitert. Zehn Tage lang haben 11 Künstler bei überwiegend schönem Wetter im oberen Kurpark intensiv gearbeitet. Von der Holzbildhauerei über Metallbearbeitung, "Netzwerken" aus Draht zu einem Lehmgebilde und einem Kreuzweg reicht die spannende Palette künstlerischer Ausdrucksformen. Bei einem gemeinsamen Rundgang am Samstag um 17.00 Uhr sind alle Interessierten eingeladen, im Beisein der Künstler abschließend etwas über ihre Skulpturen zu erfahren.

Bei der anschließenden Finissage-Party spielen Helmut Fischer (Klavier) und seine Band, sowie Robert Varady (Violine) und Vassily Dück (Bajan). Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

2. Werkschau in Bad Salzhausen

vom 27. August bis 6. September 2008

Vom 27. August bis 6. September 2008 stellten sich erneut sechs internationale Künstler ihrem Publikum in Bad Salzhausen vor. Peter Jap Lim (Berlin), Ulrich Kuhlmann (Velen), Michael Siebel (Frankfurt am Main), Ortrud Sturm (Rödermark), Rudolf Tschudin (Sissach/Schweiz) und Natascha Waeyen (Maastricht/Niederlande) nutzten in dieser Zeit den Parksaal als Ausstellungsfläche für ihre Werke. Im Jahr 2009 werden dann diese Künstler und fünf weitere am 2. Bildhauersymposium "Plastische Perspektiven" in Bad Salzhausen teilnehmen.

     

     

   

     

 

1. Bildhauersymposium

„Plastische Perspektiven“ in Bad Salzhausen

vom 29. August bis 9. September 2007

 

Unter dem Titel „Plastische Perspektiven“ - 12 Orte künstlerischer Ideen für Bad Salzhausen - werden die von KUNST:PROJEKT e.V. Bad Salzhausen eingeladenen Künstlerinnen und Künstler

Hans Albrecht (Zell u. A.)

Jochen Breme (Alfter)

Siegfried Böttcher (Kassel)

Annette Dietrich- Daschek (Frankfurt am Main)
Stephan Guber (Nidda)
Ernst Hingerl  (Pettenreuth)

Jens Kloppmann (Berlin)
Wolfgang Luh (Kassel)

Katja Niebuhr (Alfter)
Franziska Partzsch (Berlin)

Paul Jonas Petry  (Alfter)
Alfons Röllinger / Muriel Colletti  (Illmensee)


bildhauerische Ideen entwickeln, die bezogen auf ihren Ausstellungsort  künstlerische Auseinandersetzung deutlich machen.

Vorstellung der Künstler 2007

Gedacht ist sowohl an klassische Skulpturen  und Objekte als auch an Werke aus den Bereichen Land Art und Environmental Art unter Einbeziehung von Topografie und Natur.
Das Symposium im Park soll dabei die Gelegenheit künstlerischer Einflüsse auf einen Lebensraum genauso sichtbar machen, wie auch die Begleitung des Entstehungsprozesses durch die Besucher Bad Salzhausens ermöglichen.
Ziel des Symposiums ist es, einen handwerklich – künstlerischen Prozess durch seine Offenlegung für den Betrachter und Besucher als Anregung für ein verändertes und neues Betrachten seines gewohnten Umfeldes zu nutzen. Die bildhauerischen Werke gehen von der Natur aus, von den Reaktionen des Individuums auf die Natur und von seinen Handlungen in ihr.
Gespräche und Diskussionen, stilles Betrachten und kontemplatives Erfahren sollen eine Änderung der eigenen Perspektive auslösen. Ein ehemals vornehmlich auf den Kurgast ausgerichteter Ort öffnet sich kulturell – künstlerisch für eine neu belebte und hoffentlich fortschreitende Perspektive.
Parallel zum Arbeitsprozess des Symposiums besteht im Parksaal die Möglichkeit  sich noch weiter mit der Arbeit der 13 Künstlerinnen und Künstler  zu beschäftigen.
An diesem zentralen Ort des Symposiums werden neben Katalogen und einigen Kleinplastiken der Teilnehmer auch  Skizzen und Entwürfe zu den im Entstehen befindlichen Arbeiten zu sehen sein. Eine Art  offenes Atelier als Ort der Begegnung und des Austausches.   

Fotogalerie Bildhauersymposium 2007:

Finissage am Samstag, 8. September 2007

- Rundgang um 17.00 und 19.00 Uhr am Parksaal -

Das Symposium ist beendet.

Für mindestens ein Jahr verbleiben die entstandenen Werke im Kurpark.

Der Verein KUNST:PROJEKT e. V. Nidda-Bad Salzhausen führt interessierte Gäste durch den oberen Kurpark und erläutert auf Fragen Inhalte und Ideen der entstandenen Kunstwerke eines jeweiligen Bildhauers.

Anschließend rundet die Finissage-Party für Künstler, Freunde und interessierte Gäste im Parksaal das Symposium musikalisch ab. Es spielt die Band "Dolphins & Stars".

 

1. Werkschau in Bad Salzhausen 2006

„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen“ (Goethe)

Der Parksaal bietet sich als gemeinsames Arbeitszentrum und als Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur an. Die bildhauerischen Werke gehen von dem Blick auf die Natur aus, sind Reaktionen des Individuums auf sie, gestalten mit ihr und befragen sie kritisch im Kontext.

Hans Albrecht (Zell u. A.), Siegfried Böttcher (Kassel), Stephan Guber (Nidda), Jens Kloppmann (Berlin), Lars Korten (Büdingen), Wolfgang Luh (Kassel) und Ines Trost (Wetter) zeigten ihre ganz persönliche plastische Vorstellung dieser Auseinandersetzung und stellten sich dem Betrachter. Im Jahr 2007 werden diese Künstler und sechs weitere am 1. Bildhauersymposium "Plastische Perspektiven" in Bad Salzhausen teilnehmen.